Geschichte
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Donnerstag, den 11. September 2008 um 15:35 Uhr
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Am 29. Juli 1899 trafen sich einige Männer in Neutauperlitz und gründeten mit einer Generalversammlung um 08.30 Uhr den "Zimmerstutzen Club Scharfschütz Neutauperlitz".

Als Erster Vorstand wurde Johann Krauß ernannt, zweiter Vorstand wurde Franz Findeiß, Schriftführer Johann Krauß sowie Kassier Johann Sörgel.

Das Stiftungsfest wurde mittags um 12.00 Uhr mit einem Schießen begonnen und mit einem Konzert von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr weitergeführt. Ab 20.00 Uhr war dann zu einem Ball geladen, der bis 02.00 Uhr am nächsten Morgen dauerte. Geschossen wurde nach der Gründung in einer zum Schießstand umgebauten Hütte auf dem Grund der Familie Jahn in Neutauperlitz. Wie der Name des Vereins aussagt, wurde damals mit Zimmerstutzen geschossen. Ein Jahr später hatte der Verein 50 Mitglieder.

1901 wurde der Name des Vereins in "Zimmerstutzen-Gesellschaft Neutauperlitz" geändert und gleichzeitig eine Sterbekasse in die Statuten aufgenommen, aus der Angehörige von verstorbenen Mitgliedern einen Beitrag zur Begleichung des Begräbnisses erhielten. Es war üblich, dass die Männer im Verein und in der  Sterbekasse, die Ehefrauen aber nur in der Sterbekasse waren. Am 16. März 1902 wurde beschlossen eine Vereinsfahne anzuschaffen, wofür jedes Mitglied 3,00 Mark beisteuern mußte.

Am 28. und 29. Juni des gleichen Jahres war dann die Fahnenweihe. Bis ins Jahr 1986 wurde sie bei diversen Umzügen und Feierlichkeiten mit Stolz vorgezeigt.

Noch heute hängt die Fahne in einem guten Zustand im Vereinsheim.

Im März 1907 übernahm der Verein dann die Patenschaft für den Zimmerstutzen-Verein Hof. Am 21. und 22. Juli 1924 wurde mit einer großen Feier im Festzelt das 25-jährige Jubiläum begangen. In den entsprechenden Sitzungsprotokollen werden erstmals zwei Patenvereine -ohne Namensnennung- erwähnt.

Über die Zeit von 1912 bis 1920 finden sich leider keine schriftlichen Unterlagen in den Protokollbüchern.

 

Nach einem Apell des 1. Vorsitzenden Karl Reiß im Januar 1927, doch mehr an auswärtigen Schießen teilzunehmen, wurde dem Rechnung getragen. Drei Monate später hatten sich die Zimmerstutzen-Vereine Neutauperlitz, Döhlau und Hof-Moschendorf zusammengefunden um sich gegenseitig schießsportlich zu unterstützen.

Im Mai 1930 wird dann beschlossen, sich dem Oberfränkischen Zimmerstutzen-Schützenbund anzuschließen und im Juni 1934 auch dem Deutschen Schützenbund.

Die Zeiten brachten es mit sich, dass im Dezember 1935 der Ausschuss beschloss, dass der Verein nunmehr dem Bund für Leibesübungen angehört.

Während der Dauer des Kriege wurde beschlossen, jegliche Veranstaltungen auszusetzen. Im Juni 1940 beschließen die Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung den neuen Namen "Schützengemeinschaft Neutauperlitz 1899 e. V."



 

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